
Stellen Sie sich vor, ein Vollblut-Theatermacher besucht nach mehr als zweihundert Jahren wieder sein Haus und erzählt die spannende Geschichte eines Unterhaltungsprofis des 18./19. Jahrhunderts.

Iolanta, Peter Iljitsch Tschaikowskis letzte Oper, und Sergei Rachmaninows
Francesca da Rimini sind zwei Liebesgeschichten, die sich nicht nur durch das gute oder schlechte Ende unterscheiden. In ihren atmosphärischen Schilderungen entfalten beide Komponisten ihre ganze Brillanz, es sind Meisterwerke des Fin de siècle.

Die Dreigroschenoper ist - genau genommen - die Parodie einer Parodie: denn bereits die Vorlage, John Gays The Beggar's Opera (1728), war als zeitkritische Opernparodie angelegt. Brecht ging es in seiner Neukonzeption, die stark auf die Mittel seines epischen Theaters setzte, ebenfalls um harte Kritik an der Gesellschaft seiner Zeit:

Gibt es sie tatsächlich, die Soldaten unterm Teppich? In sieben verschiedenen Szenen, die scheinbar logisch zusammenhängen und eine Chronologie von Lebensläufen widerspiegeln, bricht immer wieder das Irreale als Fremdkörper in die vermeintliche Realität ein. Träumt? ist ein schwarzhumoriges Stück, das die Funktionsmechanismen unserer Psyche durchleuchtet.

Arthur Schnitzler beschreibt die Wiener Gesellschaft um 1903 im Umbruch der Epochen. Die Themen Einsamkeit, Tod und Entfremdung stehen im Mittelpunkt. Es handelt von Menschen, „die alle so nah sind und die doch voneinander nichts wissen, kaum ihre Beziehungen zueinander kennen und dazu bestimmt scheinen auseinanderzufallen, weiß Gott wohin ...".

Posse in 3 Akten von Johann Nestroy und Musik von Fritz Rainer unter Verwendung zweier Lieder von Georg Kreisler. Nestroy war ein genialer, außerordentlicher, vom Spieltrieb besessener, souveräner und vielseitiger Schauspieler, der sich die Doppelrolle der ungleichen Zwillingsbrüder, von denen der eine extrem kriegerisch, der andere extrem furchtsam ist, auf den Leib geschrieben hat.

Das fröhliche Musical mit mitreißenden Choreographien, einem farbenprächtigen Bühnenbild, viel Komik und den grandiosen Songs des achtfachen Oscar-Gewinners Alan Menken ist eine Eigenproduktion von Stage Entertainment, die die VBW in Lizenz für Wien produzieren. Co-Produzentin Whoopi Goldberg ist Garantin für ein himmlisches Musical-Vergnügen.

Shaffers effektvolles Bilderbogen-Stück, das Vorlage für den oscarverwöhnte Film „Amadeus“ war, erzählt von Antonio Salieri, der in Wien als gefeierter Opernkomponist verehrt wird - bis der junge Mozart auftaucht, -- dessen irrlichterndes Genie eine vitale Bedrohung für den Etablierten bedeutet.

„Das Stück ist eins der wenigen, zu dem ich mich bedingungslos bekenne. Dieses wird bleiben - ja man könnte fast sagen: Es wird erst kommen. Empfind ich bei so vielem von mir, dass ich etwas weniger bin als das, was ich selbst einen Künstler nenne; - hier bin ich - etwas mehr. Könnt ich’ s doch einmal noch mit gesunden Ohren hören!–"
Arthur Schnitzler, Tagebuch, 14. Juni 1915