
Stellen Sie sich vor, ein Vollblut-Theatermacher besucht nach mehr als zweihundert Jahren wieder sein Haus und erzählt die spannende Geschichte eines Unterhaltungsprofis des 18./19. Jahrhunderts.

487 Jahre hat der Reißteufel schon auf seinem behaarten Buckel! Und sicherlich wäre sein Leben weiterhin so verlaufen, hätte er dieses Mal nicht ausgerechnet Antonia gefangen genommen. Seit sich sein Herz in Besitz des hässlichen Zeitenfressers befindet, muss er nämlich seine Lebensenergie aus gestohlenen Kinderstimmen beziehen. Doch die mutige Antonia weigert sich standhaft, für ihn zu singen!

Ein Hotel wird in diesem frühen Roman Joseph Roths zur Metapher für die aus den Fugen geratene Welt nach dem ersten Weltkrieg. In Hotel Savoy hat Joseph Roth sein großes Thema, den Untergang einer Epoche, mit präziser Poesie in ein Szenario voll schillernder Ironie verwandelt.

Es ist Nachkriegszeit. Ruhe ist wieder eingekehrt in Reinöd, Niederbayern. Doch die Dorfidylle ist trügerisch: Die Rückkehr des homosexuellen Abram aus dem Gefängnis setzt einen Mechanismus von barbarischer Gewalt in Gang. Die Dörfler beschließen seine neuerliche Vertreibung, umkreisen, bedrohen, verfolgen ihn.

Man wirft mir vor, ich sei zu derb, zu ekelhaft, zu unheimlich, zu zynisch und was es dergleichen noch an soliden, gediegenen Eigenschaften gibt – und man übersieht dabei, daß ich doch kein anderes Bestreben habe, als die Welt so zu schildern, wie sie halt leider ist.

Die Dreigroschenoper ist - genau genommen - die Parodie einer Parodie: denn bereits die Vorlage, John Gays The Beggar's Opera (1728), war als zeitkritische Opernparodie angelegt. Brecht ging es in seiner Neukonzeption, die stark auf die Mittel seines epischen Theaters setzte, ebenfalls um harte Kritik an der Gesellschaft seiner Zeit:

Das fröhliche Musical mit mitreißenden Choreographien, einem farbenprächtigen Bühnenbild, viel Komik und den grandiosen Songs des achtfachen Oscar-Gewinners Alan Menken ist eine Eigenproduktion von Stage Entertainment, die die VBW in Lizenz für Wien produzieren. Co-Produzentin Whoopi Goldberg ist Garantin für ein himmlisches Musical-Vergnügen.

Shaffers effektvolles Bilderbogen-Stück, das Vorlage für den oscarverwöhnte Film „Amadeus“ war, erzählt von Antonio Salieri, der in Wien als gefeierter Opernkomponist verehrt wird - bis der junge Mozart auftaucht, -- dessen irrlichterndes Genie eine vitale Bedrohung für den Etablierten bedeutet.

„Ladies Night“ frei nach der Komödie „Ganz oder gar nicht“ wird von Regisseur Folke Braband auf der Bühne der Kammerspiele perfekt inszeniert. Den Darstellern, die viel nackte Haut zeigen, macht es merklich Spaß dem Publikum, speziell den Damen einzuheizen. Das Theaterstück beschreibt ein sozialkritisches Thema mit viel Witz und Schlagfertigkeit.
Anschauen und zwei Stunden lachen.

ANDY WOERZ will Ferien machen. Die mühsam gefundene Urlaubsvertretung versteht die Situation vollkommen miss und fährt in Vertretung von ihm auf Urlaub. "Situationselastisch bleiben", heißt das Gebot der Stunde. ANDY WOERZ, ehemals Sänger des a cappella Quartetts "DIE ECHTEN" und variantenreicher Multimundartist, bietet vollen Ganzkörpereinsatz, greift zur Gitarre, betastet das Keyboard (spielt vermutlich sogar damit), singt, spricht und liest.

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK entführt das Publikum auf eine heiter romantische Seereise voll von Fernweh und ungelebten Träumen. Aus 20 bekannten und beliebten Songs von Udo Jürgens wie „Aber bitte mit Sahne", „Mit 66 Jahren", „Vielen Dank für die Blumen" und „Ich war noch niemals in New York" entstand ein swingendes Musical mit Broadway-Glamour und erstklassigen Showelementen, das die Besucher nach der Show beschwingt von Bord gehen lässt.